Re:Was kostet ein Regenwasserauffangbecken zur Regenwassernutzung? (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Re:Was kostet ein Regenwasserauffangbecken zur Regenwassernutzung?
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Was kostet ein Regenwasserauffangbecken zur Regenwassernutzung? 4 Jahre, 4 Monate alt
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Unser Hausbau ist fast abgeschlossen und die Gestaltung unserer Aussenanlagen soll demnächst begonnen werden. Nun überlegen wir, ob wir nicht einen 3000l Regenwassertank eingraben lassen sollen, um dann das Regenwasser für die Gartenbewässerung zu nutzen. Was kostet denn sowas?
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admin (Admin)
Admin
Beiträge: 15
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Re:Was kostet ein Regenwasserauffangbecken zur Regenwassernutzung? 4 Jahre, 4 Monate alt
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Die Kosten belaufen sich auf ca. 2.000 bis 2.500 €. Dabei ist enthalten der Regenwassertank, der Aushub, sowie der Überlauf mit Versickerungleitung. Dies ist jedoch auch abhänggig wie Ihr Boden beschaffen ist. Die Versickerungswerte stehen in Ihrem Baugrundgutachten. Je nachdem benötigt man eine größere oder kleinere Versickerungsfläche des Überlaufes.
Auf alle Fälle sollte man sich hierzu rechtzeitig Gedanken machen, da das Regenwasserauffangbecken meistens auf der Gartenseite eingebaut wird. Sind erst mal die ersten Pflasterflächen gelegt, ist es oft schwierig mit dem Bagger noch einmal auf die Rückseite des Hauses zu gelangen.
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Re:Was kostet ein Regenwasserauffangbecken zur Regenwassernutzung? 4 Jahre, 3 Monate alt
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Für Gartenbewässerung sollte man das Wasser so billig wie möglich auffangen. Alle anderen Nutzungen sind hoch unrentabel, da müßten die Abwasserkosten auf viele Euro pro qm steigen.
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Re:Was kostet ein Regenwasserauffangbecken zur Regenwassernutzung? 4 Jahre, 3 Monate alt
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Als Alternative können Sie sich von Ihrer Wasserversorgung einfach einen 2. Wasserzähler einbauen lassen. Dieser ist dann ein sogenannter Garten-Wasserzähler. Somit kommen für Sie auf diesen Verbrauch keine zusätzlichen Abwasserkosten drauf zu.
Ein Regenwasserauffangbecken kann sich trotzdem rentieren, wenn Sie doch eine größere Fläche zu bewässern haben. Die Versickerung des Regenwasser müssen Sie auch vornehmen wenn Sie das Regenwasser nicht auffangen, so bleibt einzig und allein, die Kosten für den Regenwassertank. Auf lange Sicht vielleicht ebenfalls, denn wenn alles so steigt wie Strom und Gas, dann dürfte sich eine Regenwassernutzung ebenfalls rechnen.
Von einer Nutzung des Regenwassers für Waschmaschinen und WC halte ich jedoch nicht viel, da hier die Investitionskosten doch noch einmal erheblich steigen.
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Re:Was kostet ein Regenwasserauffangbecken zur Regenwassernutzung? 4 Jahre, 1 Monat alt
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Also wir haben insgesamt 3 Zisternen auf unserem Grundstück verteilt. 2 x 3000l Regenwassertanks aus Kunststoff und 1 x 4500l aus Betonringen und betonierter Grundplatte. Die zwei 3000 Liter Tanks werden jeweils vom Hausdach gefüllt und der 4500 Liter Tank von der Doppelgarage.
Die Kosten weiß ich zwar nicht mehr genau, ich würde es aber auf alle Fälle wieder machen. Die Erdarbeiten habe ich jeweils selber gemacht. Einen Minibagger gemietet und am Wochenende die Gruben ausgehoben. Danach die Kunststofftanks eingesetzt und mit Magerbeton ummantelt (vorher mit Wasser gefüllt wie vorgeschrieben.
Als die Garage irgendwann fertig war. DAs GAnze diesmal mit Betonringen gemacht. Bagger gemietet. Baugrube ausgehoben. Die angelieferten Betonringe vom Baustoffhandel mit der Baggerschaufel reingehoben. Innen drin mit Schwarzanstrich dicht gemacht.
In allen drei Zisternen sind Tachpumpen mit extra Anschluss nach draussen gelegt. Schaltbar. So braucht man nur die Gieskanne hinzustellen und das Wasser läuft. Mindestens 1 - 2 mal im Sommer sind trotzdem die Zisternen leer.
Ich denke, dass man auf lange Sicht sicherlich spart, denn die Preise für Wasser und Abwasser haben sicherlich die Obergrenze noch lange nicht erreicht.
Ich würde heute es wieder so machen, aber nur noch mit Betonringen. Die Kunststofftanks haben trotz des Magerbetons rings herum ein bisschen nachgegeben, so dass die Erde ein bisschen eingefallen ist, im vorderen Bereich auch das Pflaster. Das kann bei den Betonringen nicht passieren.
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