Re:Fragen über Fragen zu Anbieter, Kosten etc (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Re:Fragen über Fragen zu Anbieter, Kosten etc
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Fragen über Fragen zu Anbieter, Kosten etc 8 Monate, 3 Wochen alt
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Liebe Häuslebauergemeinde,
meine Frau und ich planen seit einiger Zeit einen Hausbau und würden gerne im Frühjahr nächsten Jahres starten. Bevor ich zu meinen Fragen komme, möchte ich aber erstmal unser Projekt und den bisherigen Sachstand vorstellen.
Das Grundstück ist momentan noch im Besitz meiner Schwiegereltern. Allerdings soll es in den nächsten Tagen und Wochen zu einer Teilungsvermessung kommen, so dass danach beim Notar eine Schenkung vereinbart werden soll. Ist dies geschafft wären wir um 1000 qm reicher, was einem Wert von ca. 80.000 bis 90.000 Euro entspricht. Auf diesem Grundstück in Alpen (Niederrhein/NRW) planen wir mit einem EFH mit insgesamt 135 qm nach DIN. Ein Grundriss unseres hoffentlich zukünftigen Hauses besteht bereits und beinhaltet ein Außenmass von 9m x 11 m. Auf dieser Fläche sollen im EG Diele, Arbeitszimmer, Küche, Gäste-WC, HWR und ein offener Wohn-/Essbereich Platz finden. Im OG sind 2 Kinderzimmer, ein kleiner Abstellraum, ein kleines Bad für die Kinder, ein Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank und ein Elternbad geplant. Ein Keller ist nicht vorgesehen. Unter dem Dach soll dafür Stauraum entstehen. Das EFH soll ein KfW 70 oder KfW 55 Haus werden, von unserer Seite aus lieber ein KfW 55. Dementsprechend soll das Haus eine Luftwärmepumpe mit entsprechender Fußbodenheizung besitzen. Erwünscht ist auch eine automatische Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Weitere Extras wären die Erhöhung des Drempels auf 100 cm, einzugiger Kamin, elektrische Rolläden für alle Fenster (außer die beiden Dachfenster) und eine weitere Hauseingangstüre von der Garage zum Haus. Die Garage sollte am besten eine Größe von 3,5 m Breite mal 9 m Länge aufweisen. Des Weiteren planen wir mit einer Photovoltaikanlage, da die eine Dachseite komplett Richtung Süden ausgerichtet sein wird. Ach ja und mit das Wichtigste: Wir möchten massiv bauen, genauer gesagt mit Ziegel und einem WDVS. Bitte keine Diskussionen warum wir Ziegel möchten und kein Ytong oder KS, mit diesen Diskussionen haben wir die letzten Monate verbracht. So viel zu unserem Hausprojekt.
Nun waren wir nicht ganz faul und haben natürlich einige Bauträger / Baufirmen angesprochen. Wichtig ist uns neben dem Preis - Leistungsverhältnis vor allem auch, dass wir uns bei dem Bauträger wohl fühlen und das Gefühl haben mit diesem Bauen zu können. Aus diesem Grund ist z.B. für uns Town and Country und Euro-Massivhaus bereits aus dem Rennen. Momentan haben wir Angebote von einem örtlichen Architekten, von Rötzer Ziegelelementhaus und von IBG Haus. Ein Angebot eines örtlichen Bauträgers steht noch aus. Jedenfalls unterscheiden sich die uns drei vorliegenden Angebote besonders im Preis, was meine Frau und mich natürlich ein wenig verwirrt. Da wir zum allerersten und hoffentlich auch zum letzen mal ein Haus bauen, wissen wir schlichtweg nicht ob die Angebote zu niedrig, wirklich günstig, angemessen oder vieeeeel zu hoch sind. Um etwas konkreter zu werden:
Der Architekt hat uns für ein EFH mit 135 qm als KfW 70 Haus Kosten in Höhe von 198.000 Euro ausgerechnet. In diesem Betrag sind bereits sein Architekthonorar und sein Honorar als Bauleitung inbegriffen. Hinzukommen dann noch Garage, die PV-Anlage, die automatische Be- und Entlüftungsanlage, Fliesen, Oberböden, Malerarbeiten, Pflasterarbeiten, Außenanlagen und Erdarbeiten. Rötzer Ziegelelementhaus hat uns für das selbe Haus, nur als KfW 55 Variante, ein Angebot in Höhe von 190.000 Euro gemacht. In diesem Betrag fehlen ebenfalls Garage, PV-Anlage, Fliesen, Oberböden, Malerarbeiten, Pflasterarbeiten, Außenanlagen und Erdarbeiten. Die automatische Be- und Entlüftungsanlage ist allerdings inbegriffen. Zu allerletzt hat uns IBG ein Angebot zukommen lassen, ebenfalls für eine KfW 55 Variante. In dem Angebot von 200.000 Euro sind inbegriffen Fliesen, Garage (Fertiggarage von Zapf / 3 x 9m) eine Be- und Entlüftungsanlage und sogar eine PV-Anlage. Ziehe ich die Kosten für die Garage und die PV-Anlage ab um besser vergleichen zu können, komme ich auf 172.000 Euro. Darin fehlen dann ebenfalls noch Oberböden, Maler, Pflaster, Außenanlagen und Erdarbeiten.
Nun zu meinen Fragen:
Ist überhaupt ein KfW 55 Haus einem KfW 70 Haus vorzuziehen? Rechnen sich die Mehrkosten für eine KfW 55 Variante? Sind die beschriebenen Angebote günstig, angemessen oder vieeeeel zu hoch? Welcher Preis ist für unser Bauvorhaben denn realistisch? Kennt ihr günstige und zuverlässige Bauträger / Baufirmen in unserer Nähe (Alpen am Niederrhein in NRW)? Hat jemand Erfahrungen mit Rötzer und wie sind diese? (Anm.: Der Ansprechpartner von Rötzer meinte, dass am Preis "noch etwas gemacht werden könnte", allerdings erst wenn wir eine mündliche Zusagen gegeben haben, dass wir wirklich mit Rötzer bauen wollen. Ebenso gibt es erst ab der mündlichen Zusage eine genaue Baubeschreibung) Wie sind die Erfahrungen mit IBG Haus? Sind diese immer noch von einer Insolvenz bedroht oder sind diese gar insolvent? Ach, zur Garage - Da wir mit einer etwas breiteren Garage von 3,5 m Breite planen hat uns das Angebot von Juwel Fertigbetongaragen mit 16.500 Euro doch etwas geschockt. Kennt jemand einen Hersteller der Fertigbetongaragen in dieser Größe zu günstigeren Konditionen hat? Oder macht es gar Sinn eine Garage in dieser Größe selbst zu mauern? Weiß da jemand was man dann für Material einrechnen sollte?
Wie ihr seht bestehen Fragen über Fragen. Ich hoffe ich habe euch nicht voll getextet mit meinem Beitrag und freue mich auf eure Antworten
Liebe Grüße Schuschi
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Re:Fragen über Fragen zu Anbieter, Kosten etc 8 Monate, 2 Wochen alt
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Also die Preise wirken nicht zu teuer, wobei Du natürlich möglichst viele Angebote einholen solltest, um Geld zu sparen. Aber grundsätzlich bewegt sich das Ganze im Rahmen des Machbaren...
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Re:Fragen über Fragen zu Anbieter, Kosten etc 8 Monate, 2 Wochen alt
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Völlig richtig. Die Kosten sind zwar im Rahmen, dennoch emfiehlt es sich auf jeden Fall mindestens 5 verschiedene Baufirmen zu vergleichen. Auch das Bestellen von Baukatalogen um sich anregungen zu holen ist auf jeden Fall empfehlenswert. Ein hilfreiches Bauportal hierfür ist z.B. haus-bauen-in.de
Viele Grüße Stephan
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Re:Fragen über Fragen zu Anbieter, Kosten etc 8 Monate, 2 Wochen alt
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Bei den Energiehäusern würde ich so modern wie möglich bauen, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass die Regierung mit der Zeit sowieso immer stärkere Umwelt-Standards fordert. So hat man diesen Schritt bereits gemacht :)
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Re:Fragen über Fragen zu Anbieter, Kosten etc 7 Monate, 4 Wochen alt
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Ja gebe ich dir vollkommen Recht, Anton! Ich glaube wirklich, dass einige Energie-Standards in Zukunft vorausgesetzt werden, da leider nur die Wenigsten energie-sparend haushalten! Fertighäuser mit Solarenergie werden wohl der neue Bautrend sein! Was ich persönlich als durchaus sinnvoll betrachte!
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Re:Fragen über Fragen zu Anbieter, Kosten etc 7 Monate, 3 Wochen alt
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Na Solarenergie nicht gleich, aber vor allem solche Häuser, dei aufgrund ihrer Dämmung kaum noch Heizkosten produzieren - so als ersten Schritt.
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