Hallo Isa,
Grundsätzlich sollte es da kein Problem geben.
2 Dinge möchte ich Dir bei der Sache zu denken geben:
a) Lass Dir mal die benötigte Energie zum Heizen Deines Passivhauses (oder KFW40) errechnen.
Bei einem Passivhaus dürfen es ja maximal 15KWh/m²a sein. (Umgerechnet ca. 1,5l Öl/m² und Jahr)
Wir sprechen hier also bei einer angenommenen Wohnfläche von 160m² von der Energie aus 160 Liter Heizöl pro Jahr.
Und für das bisschen möchtest Du eine Erdsonde bohren lassen?
Bei den Kosten für Deine Bohrung amortisiert sich das bei gutem Zinssatz nach wahrscheinlich 3478 Jahren.
Konsequenterweise müsstest Du dann Dein Auto natürlich schon längst gegen ein Hybrid-, Gas- oderc Elekroauto (Mit Ökostrom!) eingetauscht haben.....Ich hoffe Du verstehst was ich meine.. ;o)
b) Wenn Du etwas Pech hast, merkt man in 60 Meter Tiefe, dass die Bohrung nicht klappt und man muss noch mal bohren. (nur ein paar tausend Euro Mehrkosten).
Wenn Du ganz viel pech hast, dass passiert Dir das, was einem Bauherrn in unserem Ort passiert ist...Er hat mit seiner Bohrung den Grundwasserstand abgesenkt weil das höher liegende Grundwasser durch die bohrung in eine tiefere Schicht läuft.. Nun bröckelt die benachbarte Schule....hier der _link_ zu dem Zeitungsbericht:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/stn/page/1976773_0_9223_immer-mehr-risse-im-schorndorfer-schulgebaeude.htmlNachdem Erst mal Du als Grundstücksbesitzer dafür haftest... viel Spaß damit ;o)
Für mich bleibt eine Tiefenbohrung bei ganz sparsamen Häusern daher Humbug!
Viele Grüße
Tigger