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Re:Pellets vs. Wärmepumpe (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Re:Pellets vs. Wärmepumpe
#660
Pellets vs. Wärmepumpe 2 Jahre, 11 Monate alt  
Wir möchten ein Altes Haus mit ca. 200 qm Wohnfläche sanieren - bisher Ofenheizung - und dazu noch einen Neubau für unser Büro (etwa 150 qm) errichten. Für beides zusammen suchen wir eine sinnvolle Heizungsart. Pellets oder Geothermie sind in der engeren Wahl. Überall kann man lesen, was man spart. Aber was kostet es alles zusammen? Nicht nur die Heizung selbst, auch die zusätzlichen Kosten für Fussbodenheizung / Radiatoren, Pelletlager (haben keinen Keller) usw. muss man ja einrechnen. Kann mir jemand einen Tipp gegben, wo ich einen sinnvollen Vergleich finde oder kann mir jemand mit Erfahrungen weiterhelfen?
Dafür bedanke ich mich jetzt schon!
 
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#665
Re:Pellets vs. Wärmepumpe 2 Jahre, 11 Monate alt  
Hallo,
eine Kosten-Vergleichsrechnung sollte in jedem Fall ein Heizungsbauer oder ein Haustechnik-Fachingenieur machen. Erfahrungsberichte, Anwendungsbeispiele und sinnvolle Tipps finden Sie auf http://www.mall.info/produkte/fachbuchreihe/ratgeber-pellet-lagerung.html
 
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#669
Re:Pellets vs. Wärmepumpe 2 Jahre, 11 Monate alt  
Ich beschäftige mich schon sehr lange mit diesem Thema und wie es immer so ist, liegt auch hier der Teufel im Detail....!!!

Fakt ist, dass alle Anbieter von Alternativheizungen Ihre Produkte mehr als gut bezahlen lassen.

Nehmen wir mal die so hoch gepriesene Erdwärmeanlagen.
Wichtig ist hier der Wirkungsgrad der Anlagen....die leider je schlechter werden, je kälter es draußen ist und es ist auch stark abhängig von der Isolierung des Hauses.
Hierbei gibt es mind. noch 10 Faktoren die teilweise große Rolle spielen.

Kommen wir mal auf den Preis...der hier um ca. 30.000 bis 50.000 Euro betragen kann (die Kosten für die zusätzliche Isolierung des Hauses und der Bodenheizung, die für solche Anlagen gebraucht werden kommen dazu).
Und wenn man das auch noch finanziert, kommt man auf ca. 50.000 bis 80.000 Euro Gesamtsumme.
Die so genannte Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ist auch schlichtweg gelogen, weil hier die Anlagen (Pumpen) mit teurem Elektr. Strom betrieben werden müssen, die wiederum von u.a. Kohlekraftwerken erzeugt werden müssen und auch immer einer permanenten Preissteigerung unterliegen.
Und außerdem...wer garantiert, dass die Anlagen mind. 40 Jahre tadellos arbeiten??
Es wird immer suggeriert, dass die Anlagen sich nach ca. 10-15 Jahren rentieren.
Ich bin der Meinung, dass wird sich nicht mal in 50 Jahren rentieren und wenn
mal eine Reparatur ansteht (was bei Erdwärmeanlagen extrem teuer werden kann)ist der so genannte Einsparung nachher nur noch ein „Draufzahlen“.

Mein Tip: Das Haus gut isolieren lassen und eine moderne Erdgasheizung einbauen lassen.
Die monatl. Mehrbelastung gegenüber Erdwärmeanlage wird dann nur noch ca. 20%-30%
mehr betragen.
Aber wenn Sie all die andere Kosten bei der Erdwärmeanlage berücksichtigen, wird Ihnen schnell klar, dass Sie mit der Erdgasheizung besser Fahren werden.
 
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