|
Viele Menschen haben den Wunsch ein Haus zu bauen, eine Wohnung zu kaufen oder ein Haus anzuschaffen. Das ist kein kleines Unterfangen und will deshalb gut geplant werden. Hier sind 10 Tipps, die dabei helfen.
1. Zuerst sollte der genaue Finanzbedarf ermittelt werden. Ist der Finanzbedarf ermittelt, geht es darum Geldgeber zu finden.
2. An Kapitalgebern mangelt es nicht. Aber das erste Finanzierungsangebot muss nicht das Beste sein. Die Finanzierung führt zu einer langfristigen Belastung des Kapitalsuchenden. Es lohnt sich, das günstigste Finanzierungsangebot zu finden. Deshalb sollte neben der Hausbank auch andere Banken und Kapitalgeber angesprochen werden. Ein Vergleich ist da immer wichtig. Ein gutes Angebot ist an seinen festen Zinssätzen zu erkennen. Der Zins sollte, wenn realisierbar, den größten Teil der Kreditlaufzeit bestehen bleiben. Das hält die Kreditkosten konstant und erlaubt eine langfristige Planung.
3. Bricht über den Kreditnehmer Berufsunfähigkeit oder gar der Tod herein, ist die Rückzahlung des geliehenen Geldes in Gefahr. Der frühzeitige Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung kann hier helfen. Damit wäre das finanzielle Auskommen der Familie gesichert.
4. Eigenkapital mit einzubringen ist grundsätzlich wichtig. Die Eigenkapitalquote wird mit dreißig Prozent der Kreditsumme angegeben. Experten sagen, wenn die Eigenkapitalquote unter 25 % liegt, sollte der Kauf oder Bau einer Immobilie zurückgesetzt werden. Eine hohe Eigenkapitalquote sichert eine schnelle Kreditzusage.
5. Wenn es möglich ist, sollte der Kreditnehmer eine Annuitätentilgung anstreben. Er zahlt dann monatlich Tilgung und Zinsen ab. Es wird nicht gewartet, sondern der Kredit wird zügig nach Erteilung abgezahlt. Die monatliche Tilgungsrate sollte nicht höher als die Miete sein, die die Kreditnehmer für ihre Mietwohnung aufbringen. Müssen sie mehr zahlen, besteht die Gefahr, dass die Immobilie als Last empfunden wird. Es wird nur noch für die Abzahlung des Hauses gearbeitet. Diese Last kann zu persönlichen und familiären Konflikten führen.
6. Die Möglichkeit Sondertilgungen zu leisten, sollten vereinbart werden. Ergibt sich die Möglichkeit während der Laufzeit des Kredites eine Sondertilgung vorzunehmen, sollte die in Erwägung gezogen werden. Sie vermindern letztendlich die Gesamtkosten
7. Wer sich für staatliche Fördermittel interessiert, hat einige Punkte zu beachten. Es ist wichtig dem ausgefüllten Antrag eine lückenlose Dokumentation beizulegen. Das Einreichen der vollständigen Unterlagen erlaubt eine reibungslose Bearbeitung. Bei staatlicher Förderung ist es auch wichtig, die Gesetzeslage zu kennen. Seriöse Finanzmakler können in diesen Fragen beraten.
8. Beim Abschlussgespräch mit der Bank oder dem Finanzmakler sollte der Kreditsuchende gut vorbereitet sein. Das zeigt, dass er sich Kompetenz erworben hat. Eine Klärung drängender Fragen sollte nichts mehr im Wege stehen.
9. Die Wahl der Immobilie sollte auch unter dem Gesichtspunkt der Wertsteigerung gesehen werden. Ein Objekt mit guten Prognose hinsichtlich der zukünftigen Wertsteigerung hilft in den Kreditverhandlungen.
10. Die Verlängerung einer Immobilienfinanzierung (siehe immobilienfinanzierung.com) wird zum aktuellen Zinssatz durchgeführt. Auch hier sollte gut verglichen werden und es sollte nicht das erste Angebot des derzeitigen Kreditnehmers unbesehen angenommen werden. Der Abschluss eines Forward-Darlehn kann hier einen Zinssatz für die Zukunft festschreiben.
Fazit
Ein Eigenheim anzuschaffen, bedeutet eine hohe finanzielle Belastung über einen langen Zeitraum zu tragen. Eine exakte Vorausplanung ist deshalb notwendig. Nicht das erste Angebot einer Bank und sei es die Hausbank muss das richtige sein. Es muss die tragbare monatliche Belastung gefunden werden. Sie steht und fällt mit dem Darlehn. Hier sind Zins, Tilgung und Sondertilgungen zu beachten. Und ohne Eigenkapital ist jedes Vorhaben in Gefahr zu scheitern. Staatliche Födermittel sollten in Betracht gezogen werden.
Bildquelle-oben: ©Thorben Wengert / pixelio.de - Bildquelle-unten: ©Thorben Wengert / pixelio.de
|