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Besonders an den nassen Herbst- und kalten Wintertagen ist es wichtig, dass die eigenen vier Wände im Innenraum trocken bleiben. Viele Einwohner klagen über nasse Wände im Keller und gefährlichen Schwarzschimmel an den Wänden oder den im Erker gelagerten Lebensmitteln. Damit man diese Sorgen im kommenden Winter nicht mehr hat, sollte ein Profi die Sache in die Hand nehmen und den das eigene Fundament bzw. den betroffenen Keller sachgemäß trocken legen. Natürlich ist es auch durch eigene Hand realisierbar allerdings wird der Aufwand hierfür sehr hoch sein.
Erste Schritte beim Vorhaben: Außenwände trocken legen
Bevor die eigentlich schützenden Maßnahmen am Gebäude angebracht werden können, ist man als Hauseigentümer in der Verantwortung das Fundament von außen frei zu legen. Hierbei ist es nicht verwunderlich, wenn sich der Boden über die vielen Jahre hinweg extrem verdichtet hat. Bevor man sich unnötig schwere Arbeit auflastet ist es daher empfehlenswert einen kleinen Bagger an zu mieten. Man kann natürlich auch gleich eine Baufirma mit einem Bagger beauftragen, welche die Arbeit in wenigen Stunden erledigt hat. Einen herkömmlichen Minibagger bieten übrigens viele Baugeschäfte preiswert für den privaten Verleih an.
Eine Anmietung kann sogar ganz bequem online geschehen. Das Baumaschinenportal www.bagger.com benennt zahlreiche Firmen, die einen Bagger günstig an private Kunden verleihen. Selbstverständlich steht es jedem frei sich für einen anderen Weg zu entscheiden und beispielsweise mit einer Schaufel diese Arbeit zu verrichten. Wenn aber der Zeitfaktor eine wesentliche Rolle spielt, dann ist der Bagger-Verleih eine attraktive Alternative zu Schaufel und Schubkarre.
Nachdem nun das Fundament tief genug frei liegt, wird es mit einem Kärcher oder einer Bürste von den restlichen Erdrückständen bereinigt, die weder Bagger noch Schaufel erreichen konnten. Sobald dies erledigt wurde, ist das Fundament bereit für den finalen Schritt – der Versiegelung.
Wasserundurchlässige Versiegelung der Kellerwand
In der ersten Stufe wird die saubere Außenwand mit einer wasserundurchlässigen Verkieselung besprüht. Vorher muss aber sicher gestellt sein, dass das Mittel auf eine völlig trockene Wand aufgetragen sonst kann es zu undichten Stellen kommen. Diese Verkieselung bieten sehr viele Baustoff-Unternehmen in ihrem Sortiment an. Wenn sich ein Laie unsicher ist hilft nur ein Rat vom Fachmann. Im weiteren Verlauf kommt eine so genannte Sperrschicht zwischen die Bodenplatte und die Kellerwand. Hierfür wird ein spezieller Sperrmörtel an die Stellen aufgetragen, wo die Wände auf die Bodenplatte aufsetzen. Zum Abschluss wird eine dicke Schicht Bitumen glatt auf der Kellerwand verteilt. Diese Schicht endet in der Regel kurz über der Obergrenze des aufgeschütteten Erdreiches. Eine 5mm breite Dickbeschichtung bildet eine elastische Sperre gegen die Feuchtigkeit.
Sobald die Bitumschicht abgetrocknet ist kommen die ausgehobenen Erdmassen wieder zurück an ihren Ursprung. Sollten die Baggerarbeiten unvorhergesehener Weise einen Schaden am Putz des Hauses verursacht haben, so kann man den in der Regel problemlos wieder flicken. Die richtige Farb- und Putzauswahl kennen Fachmänner. Webseiten wie www.putz.de bieten hierfür sogar online die passenden Tipps an.
Bildquelle oben: ©Manfred Mazi / PIXELIO - Bildquelle unten: ©Rainer Sturm / PIXELIO
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