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Den Kauf einer Immobilie können die Mehrzahl aller Erwerber nur durch entsprechende Kredite bewerkstelligen. So sind wohl nur die wenigsten Menschen in der Lage, den Kaufpreis inklusive aller Nebenkosten aus ihrem Barvermögen zu bezahlen. Dass insoweit in Zeiten, in denen die Zinsen für Immobilienkredite günstig sind und vor allem auch gerade junge Menschen, die für sich eine adäquate Altersversorgung aufbauen müssen, bei ihren Banken vorstellig werden und eine Beratung im Hinblick auf eine Immobilienfinanzierung nachsuchen, ist insofern verständlich, wenngleich vor Abschluss irgendwelcher Immobilienkredite vorab ein Kredit-Vergleich geboten und sinnvoll erscheint.
Zinsersparnis von mehreren tausend Euro
Denn bei einer Immobilienfinanzierung werden nun einmal ganz andere Kreditsummen vergeben, als wenn lediglich der Kauf einer Waschmaschine oder eines Autos geplant ist. Insofern macht einen Immobilienkredit-Vergleich auf aus zweierlei Gründen Sinn.Zunächst einmal können Verbraucher eben feststellen, welche Bank die günstigsten Kredite für Immobilienfinanzierungen bietet. Und zum anderen bietet die Wahl eines günstigen Kreditanbieters eine nicht unerhebliche Zinsersparnis. Gerade wegen der hohen Kreditsummen sind Zinsersparnisse von mehreren tausend Euro auf die Laufzeit gerechnet keine Seltenheit.
Und weil Verbraucher bei einer Immobilienfinanzierung einen sehr hohen Anteil an Zinszahlungen leisten, sind diese möglichen Einsparungen ein großes Argument eben für einen Kreditvergleich.
Online-Portale bieten kostenlose Kreditvergleiche an
Und dabei müssen die Verbraucher gar nicht einmal so viel Zeit und Mühe aufwenden. Denn dank des Internets bieten zahlreiche Anbieter kostenlos einen Immobilienkreditvergleich an. Und auch die Handhabung dieses Online-Vergleichsrechners ist denkbar einfach. Der Verbraucher muss lediglich die benötigte Kreditsumme eingeben sowie die gewünscht Laufzeit. In der Regel gibt es auch die Möglichkeit, Sondertilgungsbeträge alternativ in die Berechnung einfließen zu lassen.
Um auf Nummer sicher zu gehen bzw. auch alle mit einem Immobilienkauf in Verbindung stehenden Kosten mit abzudecken, gibt es auch Online-Vergleichsportale, die eben die Kosten für Notar, Grundbuchamt, einen eventuellen Makler sowie die Aufwendungen für Renovierung und Modernisierung mit bedenken und entsprechend abfragen.
Mit der Anschlussfinanzierung beginnt das Spiel von vorn
Die aber mit am wichtigsten zu erfragenden Daten sind die der Zinsbindung, die unabhängig von der Laufzeit der Kredite festzulegen ist. In der Regel werden zehn Jahre vereinbart, wobei längere wie auch kürzere Zinsbindungsfristen möglich sind, die aber dann auch eine entsprechende Auswirkung auf den Zinssatz haben. Zu bedenken ist dann, sollte tatsächlich eine Immobilienfinanzierung zustande kommen, dass mit Auslaufen der Zinsbindung die Verbraucher auch dann wieder gehalten sind, einen Immobilienkreditvergleich durchzuführen. Denn Anschlussfinanzierung bedeutet eben auch, dass die Vertragsbeziehung zwischen Bank und Kunde endet und der Verbraucher sich nach Durchführung eines Kreditvergleichs eine neue Bank für seine Anschlussfinanzierung suchen kann.
Beratung bei Immobilienfinanzierung unerlässlich
Wie das Ergebnis eines Immobilienkreditvergleichs auch immer ausfallen
mag: Auf eine entsprechende Beratung sollten Verbraucher, die erstmals eine Immobilie erwerben, auf keinen Fall verzichten. Denn ein Online-Portal deckt nicht Möglichkeiten einer Baufinanzierung ab. Gerade wenn ein Erwerber die Möglichkeit hat, entsprechende Förderdarlehen der Landesbanken bzw. der KfW zu erhalten oder einen Bausparvertrag in die Finanzierung mit einfließen lässt, auf den eventuell sogar die Zulagen aus dem Wohn-Riester eingezahlt werden, ist ein Immobilienkreditvergleich zwar sinnvoll, um eventuell günstigere Konditionen herauszuhandeln. Eine Baufinanzierung mit der beratenden Bank indes erscheint in dem Zusammenhang zumindest eine Überlegung wert zu sein.
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