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Wenn man ein Haus baut, stellt sich irgendwann die Frage, ob man Rolläden oder Markisen vor Fenstern und Türen haben möchte. Je nachdem, welche Funktionen erfüllt werden sollen, sollte man seine Entscheidung treffen.
Der Rolladen übernimmt (von außen an Fenster oder Tür montiert) je nach Ausführung verschiedene Schutzeigenschaften. So kann er zur Wärmeisolierung dienen, Schall- und Sichtschutz bieten und vor Einbrüchen schützen. Er wird in verschiedenen Materialien gefertigt. Es gibt ihn aus Kunststoff, Aluminium, Holz, Stahl oder Edelstahl. Rolläden aus Kunststoff bieten die beste Wärmedämmung, solche aus Aluminium, mit Polyurethan ausgeschäumte, haben eine gute Schalldämmung.
Steht bei der Wahl der Schutz vor Einbruch im Vordergrund, sollte man sich für einen Stahlrolladen entscheiden. Auch Holzrolläden dienen einem guten Einbruchschutz, sind jedoch sehr schwer, teuer und pflegeintensiv.
Eine Markise befindet sich als Gestellkonstruktion über dem Rahmen und verfügt über eine Bespannung mit Tuch in unterschiedlichen Designs. Sie dient hauptsächlich als Sonnenschutz und Wärmeschutz, kann jedoch auch vor lästigen Blicken oder vor Regen schützen. In der Regel werden drei Hauptarten unterschieden: die beweglichen Markisen in Form von Roll- oder Faltmarkisen oder die festen Markisen, die unveränderbar sind.
Das Markisentuch ist aus unterschiedlichem Marterial, wie z.B. aus Polyester, PVC oder Acryl. Das Acryl-Tuch ist das klassische Markisentuch für Wintergarten- oder Gelenkarmmarkisen. Es ist hoch lichtecht und dient hauptsächlich dem Sonnen- und Wärmeschutz.
Festzustellen bleibt, dass Markise und Rolladen trotz ähnlicher Schutzeigenschaften zwei grundsätzlich unterschiedliche Dinge sind und eine Entscheidung für die eine oder andere Lösung oder eine Kombination aus beidem gut überlegt sein will.
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