Wie finanziert man einen Hausbau am günstigsten

Ohne Frage stellt die Finanzierung der eigenen vier Wände einen ziemlichen Kraftakt dar, denn die wenigsten Häuslebauer sind in der Lage, ihren Hausbau allein aus Rücklagen zu finanzieren. Demzufolge wird die Baufinanzierung angestrebt, die mit erheblichen Zusatzkosten verbunden ist, weil für das geliehene Geld Zinsen und Gebühren gezahlt werden müssen.

Den Hausbau langfristig planen

Grundsätzlich sollte das Vorhaben Hausbau von langer Hand geplant werden. Um das dafür notwendige Eigenkapital anzusparen, kann ein Bausparvertrag abgeschlossen werden, bei dem dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Der Sparvertrag verpflichtet, das Eigenkapital anzusparen und der Bausparvertrag an sich sichert günstige Zinsen für die Zukunft, unabhängig davon, wie sich die Zinsen entwickeln. Wer in Niedrigzinsphasen einen Bausparvertrag abschließt, hat die Möglichkeit von den aktuell niedrigen Zinsen zu profitieren, obwohl er das Bauspardarlehen vielleicht erst in acht oder zehn Jahren in Anspruch nehmen wird.

Für die günstige Baufinanzierung 30 Prozent Eigenkapital ansparen

In eine Baufinanzierung geht man optimal mit mindestens 30 Prozent Eigenkapital. Die meisten Häuslebauer wählen für die Finanzierung ein Annuitätendarlehen, mit dem man durch die entsprechende Zinsbindung sicher in die eigenen vier Wände kommen kann. Wie lange die Zinsbindung gewählt wird, ist wiederum davon abhängig, wie die Bauzinsen zum Zeitpunkt der Finanzierung sind. In Niedrigzinsphasen sind lange Zinsbindungen zu bevorzugen. Auf diese Weise kann man sich günstige Zinsen über einen entsprechenden Zeitraum sichern. Durch das eingebrachte Eigenkapital wird die Finanzierung automatisch günstiger. Um noch mehr Geld zu sparen, sollten Darlehensnehmer bei niedrigen Zinsen eine höhere Tilgung als die obligatorischen 1 Prozent wählen, dadurch wird das Haus schneller entschuldet. Mit niedriger Tilgung kann es 30 Jahre und länger bis zur Schuldenfreiheit dauern.

Günstig finanzieren, aber nicht an der Ausstattung sparen

Das Haus ist für den Deutschen ein Lebenswerk, in dem er in der Regel auch den Ruhestand verbringen möchte. Es ist von daher falsch, wenn an der Ausstattung oder am Komfort gespart wird. Das Haus sollte so gebaut werden, dass man auch Jahre später nicht bereut oder sagt, ach hätte ich doch bloß … Wichtig ist auf einen niedrigen Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit zu achten. Wer hier investiert, kann von staatlichen Förderprogrammen nutzen, wenn er in den eigenen vier Wänden regenerative Energien verwendet. Stichworte sind hier Photovoltaik und Erdwärme. Beides Investitionen, die sich langfristig lohnen.

Weitere Informationsquellen zum Thema Immobilienfinanzierung
http://www.geld-magazin.info/immobilien/immobilienkredit-vergleich
http://www.fmw-finanzberatung.de/
 
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