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Das eigene Haus als Altersvorsorge |
Eigenheime sind solide Anlagen in Krisenzeiten
Der Bau des eigenen
Hauses wird als Baustein der Altersvorsorge in Krisenzeiten immer
attraktiver. „Viele, die ihre Altersrücklagen in Wertpapieren angelegt
haben, können damit jetzt die Wände ihrer Mietwohnung tapezieren. Ein
Eigenheim hingegen ist eine solide Anlage.
Es gibt keine bessere
Versicherung, im Alter ein würdiges Zuhause zu haben“, erläutert
Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher
Fertigbau (BDF), die Vorteile selbstgenutzter Immobilien.
Schließlich sinkt mit
Erreichen des Rentenalters zwar das Einkommen, aber nicht die
monatliche Überweisung an den Vermieter. „Das eigene Haus ist im Alter
mehr als die halbe Miete - es ist die ganze. Wenn die Miete nicht die
Rente frisst, dann bleibt mehr für den täglichen Bedarf. Wer in den
eigenen vier Wänden wohnt, kann seinen Lebensstandart nach dem
Berufsleben leichter halten“, weiß Klaas.
Sicherheit in unsicheren Zeiten
Selbstgenutztes Eigentum
bietet Schutz vor den Unwägbarkeiten in Politik und Wirtschaft.
Unsichere Renten, Arbeiten bis 67, Inflationsgefahr durch
Staatsverschuldung: Gerade junge Menschen fragen sich, wie viel Rente
sie noch erhalten werden und was sie sich davon noch leisten können. Da
liegt es nahe, in Sachen Altersvorsorge auf ein Dach über dem Kopf zu
setzen: Denn das eigene Haus trotzt jeder Inflation und jeder
Rentenkürzung.
Nicht zuletzt die Finanzkrise hat das Vertrauen in
Wohneigentum gestärkt. Eine aktuelle Studie einer Bausparkasse zeigt:
Fast 80 Prozent aller Bundesbürger halten Immobilien als Anlageform für
sicher, weit mehr als bei den Klassikern Sparbuch (69 Prozent) und Gold
(56 Prozent).
Energiesparsame Holzfertighäuser sind zukunftsfest
Eine
besonders zukunftsfeste Investition ist der Bau eines
energieeffizienten Holzfertighauses. „Experten sind sich einig: Die
Kosten für Heizenergie werden weiter steigen. In einem energiesparsamen
Fertighaus kann einem die nächste Preisexplosion bei Öl und Gas weniger
anhaben“, erklärt Klaas.
Viele Fertighäuser in Holzbauweise kommen fast ganz ohne
Heizung aus. Grund ist die perfekte Wärmedämmung mit dem Natur-Baustoff
Holz. Moderne Technologien wie Erdwärme oder Solarenergie machen
unabhängig von teuren nicht-erneuerbaren Energieträgern. „Bauen mit
Holz ist vorausschauendes Bauen, weil es langfristig bares Geld spart“,
betont der Experte. Außerdem schone ein energieeffizientes Haus die
Umwelt: „Auch im Alter möchte man schließlich mit gutem Gewissen wohnen
können.“
Die Politik schraubt die Vorschriften für die Energiebilanz
von Häusern immer mehr herauf. Noch in diesem Jahr wird beispielsweise
die Energieeinsparverordnung (EnEV) verschärft. Während man bei einem
konventionellen Bau die Wärmedämmung immer wieder auf den neuesten
Stand bringen muss, ist man mit einem Holzfertighaus auf der sicheren
Seite. Klaas: „Holzfertighäuser erfüllen schon jetzt die
Energieanforderungen der Zukunft, weil sie optimal wärmegedämmt sind“.
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