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Fertigbau plädiert für Wiedereinführung der Eigenheimzulage |
Der Bundesverband
Deutscher Fertigbau (BDF) begrüßt die Initiative von CSU-Parteichef
Seehofer zur Einführung einer neuen Eigenheimzulage.
„Wir plädieren für
eine intelligente Wiedereinführung,“ sagt BDF-Hauptgeschäftsführer
Dirk-Uwe Klaas und fügt an: „Wir müssen den Familien wieder den Weg ins
eigene Heim ermöglichen.“
Gerade in den derzeit unsicheren Zeiten ist
das eigene Heim die sicherste Geldanlage und trägt zur Stabilisierung
von Gesellschaft und Bauwirtschaft bei.
Eine neue Form der Eigenheimzulage sollte drei zentrale
Aspekte beinhalten: sie sollte durch eine Kinderkomponente zur
Familienförderung beitragen, sie sollte durch eine
Investitionskomponente die Schwarzarbeit bekämpfen und sie sollte durch
eine ökologische Komponente zur Reduzierung des Energieverbrauchs und
der CO2-Emissionen beitragen.
Vor dem Hintergrund dramatisch sinkender Baugenehmigungszahlen geht es
zudem um eine Wiederbelebung des Neubaus, durch den schnelle
konjunkturelle Impulse im Kampf gegen die aktuelle Wirtschafskrise
freigesetzt werden können. „Die neue Eigenheimzulage wäre ein
deutliches politisches Signal für Mittelstand und Familien in
Deutschland“, so Klaas. Durch erhöhte Einnahmen bei Mehrwertsteuer und
Grund- sowie Grunderwerbssteuer könne ein großer Teil gegenfinanziert
werden.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in
Deutschland befindet sich derzeit auf dem niedrigsten Stand seit Beginn
der Bundesrepublik Deutschland. Im letzten Jahr sank sie auf 80.788,
nachdem im Jahr 2007 noch 86.748 Eigenheime genehmigt wurden und 2006
sogar noch 133.189.
Der Fertigbauverband fordert alle Parteien in Deutschland auf,
den Wählerinnen und Wählern noch vor der Wahl ihre Pläne für eine
Neukonzeption der Eigenheimzulage ab Herbst 2009 offen zulegen.
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